Abgelegt unter: Musik
das fleisch
it always rains in wuppertal
das fleisch
it always rains in wuppertal
und hier: wdr 4 !
beat hoven
tommi stumpff grüsst borkum und andernach!
alles wissenswerte darüber wurde bereits gesagt.
alles was ich weiss ist,
dass the neat nicht mehr so aussehen
wie auf diesen fotos von 1978, die vom kamener sind, - und dass sie damals nicht so klangen, wie auf der aufnahme von 1987, die von tom morgenstern bearbeitet wurde, der übrigens auch für den wohlklang der system-aufnahmen verantwortlich ist, die hier zu finden sind.
näheres über dieses neat-stück erfuhren wir nicht mal von ralf, den man zwar noch auf dem untersten foto rechts, ansonsten aber in dieser besetzung nicht mehr an der gitarre lokalisieren kann:
ich pilze ?
die arbeiten an der rondo singles-und-sessions doppel-cd gehen, was das tonmaterial betrifft, in die endrunde; - die kreise schliessen sich und bilden sozusagen eine liegende 8:
wenn jeweils sämtliche stücke der beidem cd s zugleich abspielt werden (wozu max die idee hatte), entsteht ein rechnerisch akkurater gesamteindruck der gespeicherten musik, der keine schlüsse auf den charakter der in wirklichkeit hintereinander abfolgenden stücke zulässt. - oder doch?
rondo singles 1 (querschnitt)
rondo singles 2 (querschnitt)

herzgeschichten/titte
dies und das von dortmund aus. layout von ralf zeigermann, erste verwendung des cartoonist-logos in dieser ausgabe:
aber dann kam das grosse erwachen, die funkboten aus düsseldorf; die motherfunker.
power für zehn und zwei. nur an saxophon und gitarre, der rest kam vom band, anfangs etwas schwierigkeiten, dann aber alles unter kontrolle. sie liessen die puppen tanzen, mal funkig, mal punkig, mal rockig, es war einfach toll, jeder tanzschritt sass. der hof tobte. was kann man mehr sagen?
(stoya in spex nr.3, 1980)
funkboten: axel grube und ralf albertini (sax)
da ich den ganzen tag dienst am volke geübt habe, fiel der erste teil der party für mich flach. völlig stumpf kam ich um 21 uhr nach einer halsbrecherischen fahrt im hof an.
trotz später stunde durfte ich erstmal 10 dm west (keine zloty, keine rubel) abrücken.
eine entsetzliche müdigkeit überfiel mich, als ich mich durch den ratinger hof mief und klüngel bis zur bühne kämpfen musste.
dort angekommen vergass ich erstmal alle alten omas, denen ich reihenweise zur wahlurne helfen musste, und sah und hörte fasziniert, was sich dort abspielte:
die panzerknacker waren es, sassen, standen, hüpften da rum.
die instrumentalbesetzung war vollkommen unkonventionell, ebenso wie die bekleidung der leute:
drei schlagzeuge, ein gong, zweimal bass, einmal gesang.
die musik der hitlers ist/war schwer zu beschreiben, obwohl sie ziemlich simpel war/ist: donnernder tanzrhythmus.
sie spielten alte und neue hits: von rock’n'roll über gary glitter zu mipau.
die besetzung: nur altes, wenig neues.
susanne wiegand und karin dreier (fotos) 1980
soziologe simmel (nomix)
kebabtrauma
stimme: peter glaser
fotos: ar/gee gleim