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mit etwas glück gehts am wochenende weiter. die vergangenheit schläft nicht!
mit etwas glück gehts am wochenende weiter. die vergangenheit schläft nicht!
Uwe, unser Bassist, kam eines Tages mit diesem Basslauf an und fragte: “Was is’n damit eigentlich?” Die von ihm produzierten Töne erinnerten mich zwar spontan an “Psycho Killer” von den Talking Heads; aber ich dachte mir, wurschtegal, weitere Lieder können wir immer gebrauchen. Also legte ich einen A und einen G Akkord drüber, etwas Krach, ziemlich viel Krach genaugenommen, und wir spielten einen ganzen Nachmittag nur mit 2 Akkorden und einem Basslauf herum. Abends grübelte ich über dem Text und mir fiel natürlich nix ein.
Das Textproblem wurde dann zwei Wochen später gelöst, als ich mit Uwe und Bernd von den Clox mal wieder einen dieser unsäglichen “Kampfstern Galactica” Filme auf Video schaute. Ich fand die Zylonen ja schon immer klasse, da sie die Menschen einfach als “Kohlenstoffeinheiten” bezeichneten. Der Text war dann innerhalb von 10 Minuten geschrieben;
das Stück selber haben wir gespielt, solange ST42 existierte. Einmal sogar knapp 40 Minuten lang. Und der Text selber wurde die Jahre über immer weiter ver- und geändert. Ich find ja imer noch, daß “Krieg der Rasse Mensch” eins unserer besten Lieder überhaupt war. Vielleicht abgesehen von “Mit 17 hat man noch Träume”.
Und jetzt muß ich nur noch die St42 Tapes mit den Klassikern “Pater Braun mordet wieder” und “Die Männer von der Raumstation” wiederfinden. Ach.
Ralf Zeigermann, Januar 2009
krieg der rasse mensch
und hier erfährt man, wie sich die gegend musikalisch verändert hat: ein aktueller querschnitt durch heutige tonlandschaften grösstenteils aus düsseldorf auf lolinet.
so war es wirklich im ratinger hof: protagonisten-pogo vor der bühne 1979, fotografiert von jürgen krause.
aus einer mehrteiligen überblick-geschichte kann man erfahren was musikalisch passierte in unserer kleinen stadt in den jahren vor der ver-mainstreamung durch tote hosen und andere bestseller: ein absolutes muss für alle spät-aber-doch-gebildeten, unverzichtbar für intelligente kommentare!
- detailliertes verständnis für diese untergegangene kultur erlangt man ausschliesslich durch herunterladen folgender pdf-datei; - mit stammbaum!
irriter les esprits
dieser stern-bericht (dank an karin dreier) erschien als frühes highlight einer ausverkaufszeit, die im ratinger hof einsetzte, nachdem carmen knoebel 1980 ausgestiegen war. leider war der laden schon ziemlich zur new-wave-bierschwemme verflacht, bis die stern-deuter sich zum ortstermin einfanden und diesen zustand in ihrer serie als geheimtip darstellten.
trotzdem sieht man eine menge damals oder später bekannter hof-gesichter und ärsche kunterbunt durch die fotos wirbeln, was diesem bericht etwas familienalbumhaftes gibt, weshalb er auch hier erscheint und zur ahnenforschung in die galerie wandert.
die begleitende musik war am schauplatz zu verschiedenen zeiten aktuell, überliefert aber nur den geringsten teil der dort über die jahre von unterschiedlichen dj’s erzeugten gänsehäute.
überblick
new york-auschwitz
in 1979 most can’s, amon düül’s, xhol’s and ash ra tempel’s were long dead as were most hippies and german punk had just begun to establish itself as the next big thing. so was the ndw (=german new wave) which actually refers to a load of houswife-radio compatible pop-bands having success in the national top-ten. but in some damp cellar-rooms a new bunch of fritzonesians was breeding. luxus was one of them, an unknown american called eric mitchell and two germans, christine hahn and martin kippenberger, recorded four songs in new york city in ‘79 to be released on west-berlin’s so 36 records (named after a famous club). luxus did just this 4-track-double 7″, wich nowadays is one of the rarest german “new wave”-records. both 7″s came in separate sleeves and were sold as a set. so don’t be fooled by someone offering just one luxus-7″, it’s not complete! also, in ‘82 an album by another band of the same name was put out on “neue welt schallplatten” which has nothing to do with our trio here, just plain 80’s -new wave-rock. the luxus-double-7″ obviously never sold very well and when the so 36-club closed down the first time in 1981, the band would give their record to the people in the audience for free! christine hahn had been in malaria/mania d. and kept recording with other berlin musicians like klaus krüger whom she assisted on vocals and synth for his two albums on klaus schulze’s innovative communication-label, which are both recommended 80’s krautspace saucers. martin kippenberger became quite famous as an artist working on sculptural and installational objects with regular exhibitions everywhere.
enno rhese 1997 im beiblatt des bootlegs asperando a gogo, von dem die hier verwendeten aufnahmen sind und das für liebhaber schräger töne weitere 30 jahre interessant bleiben wird. die original-doppelsingle gabs schon bei brotbeutel zu hören, ist aber mittlerweile inaktiv.
love song
dieses fanzine bekommt die seit 1981 vakante auszeichnung

verliehen, und das nicht ohne grund, wie man sich selbst überzeugen kann.
in nummer 1 geht es äusserst kurzweilig um:
deutschtum, sex, alkohol, tv-shows, den papst, biber, george w. bush, musikalische missverständnisse, hygiene und philosofie.
wärmstens als pdf empfohlen:
sprüh es an