im katalog steht auf einem kopierten zeitungsschnipsel die ankündigung dieses festivals für den 2.november 1979, also gehe ich davon aus, dass es an diesem tag stattfand.
auf der ersten seite dieser recht uninformativen aber branchenbuchdicken copy-schwarte steht folgende liste mir persönlich damals wie heute zu 95% unbekannter namen und harrt einer erklärung im kommentarfach, falls noch jemand lebt, der dabei war und mehr oder andere sachen darüber weiss, als der schreiber, dessen erinnerung sich eher auf namenlose qualen, verursacht durch klopapier an marmorsäulen, gewürze von der balustrade*, kreissägen auf der bühne und einen typ im ledermantel, der das publikum zu beissen versuchte, beschränkt (wohlgemerkt hielt ich mich die ganze veranstaltung über ausschliesslich im erdgeschoss auf, während der zauber durch 2 oder 3 stockwerke dieser ungemütlichen schule tobte).
viel mit neuer welle oder punk hatte das nicht zu tun, etwas mehr schon mit intellektuellem künstlertum und dilettantischer nerverei, so erschien mir das damals, aber es kann durchaus sein, dass mir dabei etwas wesentliches entgangen ist…
wie man sieht, war es eine ziemlich haarige angelegenheit, 1978 ein konzert zu besuchen. frisch gewaschen und rasiert waren eigentlich nur charley’s girls ( 1= janie jones, 2= peter “fatzke” stiefermann, 3= markus oehlen, 4= mary lou monroe ), die in dieser besetzung zwar nie zusammen gespielt haben, immerhin aber zusammen nach dortmund gefahren sind, um sich und andere unbekannten gefahren auszusetzen.
und ein authentischer lagebericht von alfred hilsberg aus einer radiosendung von 1980:
es waren holzfällerhemden, - keine westen…zur einleitung des auftritts hört man eigenes gerede und geblödel vom band…mittagspause wurde bei dieser gelegenheit gehasst wie nie!
eine frühe version von diesem stück, aufgenommen mit einem cassetenrekorder, der auf dem billardtisch stand, und von gerhard theewen bedient wurde. für diese probe hatte die band ihren kram aus dem keller auf die bühne geschleppt. es war samstag mittag, kurz nach 12. es gab kein publikum, vorne an der theke wurde gespült, carmen knöbels kinder spielten im leeren laden fangen.
mipau spielten angekündigt als gute freunde, da sie sich vorher kurz probeweise getrennt hatten.
schon wurde alles anders: die hein-und-schwebel fraktion trimmte einige stücke auf ska und funk um, - ein nicht sonderlich originelles vorgehen, - dem paff zum glück mit knapper not entkam.