hollow skai: alles nur geträumt (2009, hannibal verlag)
Freitag 08. Mai 2009, 13:37
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alles nur gehört träfe besser die eine hälfte des buches, die aus anekdoten besteht, die vom autor grösstenteils anderswo gelesen wurden, ohne die quelle genau zu bezeichnen, - alles nur addiert könnte der zweite teil dieses 250-seiten-schmökers heissen, in dem es um den rechnungstechnischen verlauf deutscher wellenreiter a la extrabreit, nena, spider murphy gang und konsorten und die von deren plattenfirmen seinerzeit veranstalteten zufallstreffer, fehlschläge und lachnummern geht.

gut gefällt mir, was hollow skai über alfred hilsberg schreibt; - letzterer wurde in den romantischen tableaus von teipel zu einem bärtigen bösewicht reduziert, bekommt hier aber aufgrund der tatsache, dass der verfasser in den zeiten, von denen sein buch handelt, tatsächlich viel kontakt mit alfred hilsberg hatte, ein fast würdiges denkmal oder portrait gesetzt, indem skai darauf hinweist, wie wichtig der mann mit dem weissen halstuch und der tödlichen schnapsfahne für die deutsche musikszene in der mittlerweile genug verklärten zeit der do-it-yourself-revolution einmal war. 

was die anekdoten betrifft, amüsieren sie mich weniger, als die verkaufszahlen - obwohl das musikbusiness mir nie ein spannendes feld zu sein schien, - das kommt daher, dass skai einige geschichtchen über charley’s girls verbreitet, von denen er in seinem blog behauptet, er habe sie von augenzeugen, - die aber in wirklichkeit nur der puren lust am fabulieren entsprungen sind, oder - wie in seinem fall - der puren lust am sammeln von aufschneiderei und angabe zur dekoration seines neuen buches mit irgendwelchen highlights, die sich auch leute vom dorf merken können, mit denen er sowieso sympathisiert, weil er irgendwo schreibt, alles nur geträumt gehöre zwischen rocko schamonis dorfpunks und teipels verschwende deine jugend, was mir nur einleuchten will, wenn ich daraus verstehe, dass er aus jedem der beiden bücher soviel abgeschrieben hat, wie er nur konnte, was aber im fall von charley’s girls bedauerlicherweise ein reinfall war, weil es sich dabei um eine stelle handelt, die teipel’s lektor schon im verschwende-buch bis zur unverständlichkeit verstümmelt hatte, daher ist hier die rede davon, dass sich charley’s girls am 13.8.1978 während des ersten so 36-festivals in mittagspause umbennant haben sollen, und zwar unter folgenden umständen:

“hatten sich die anwesenden berliner punks noch gewundert, warum die girls so komische rucksäcke umhatten, so fiel es ihnen wie schuppen von den augen, als die gruppe sich nach der hälfte ihres auftritts erst einmal auf der bühne zu einem picknick niederliess und mittagspause machte - um sodann unter diesem namen weiterzumachen.”

in wirklichkeit resultiert dieser schwachsinn daraus, dass jürgen teipel unsere beiden auftritte im s.o. 36 (august 78 als charley’s girls und etwas später noch einmal ein solokonzert in blauen arbeitsanzügen als mittagspause, bei dem wir einen tisch auf der bühne hatten und döner verspeisten) verwechselt und zu einem einzigen halbsatz zusammengestrichen hat, - worauf ich ihn gleich nach erscheinen seines doku-romans 2001 erfolglos aufmerksam zu machen versuchte.

…woher aber die rucksäcke kommen, das ist mir völlig schleierhaft. darum erscheint es mir auch wichtig, an dieser stelle so ausführlich darauf hinzuweisen, denn ich sehe schon das nächste buch vor mir, in dem wir dann wadenschoner tragen und jodeln, und obwohl ich das irgendwo amüsant finde, möchte ich unser damals weit weniger gewürdigtes dasein als underground-band gern zu lebzeiten noch freihalten von deko-müll-legenden und unbefugten ausschmückungen ähnlichen kalibers.


hollow skai

dazu zählt ebenfalls die behauptung, dass charley’s girls 1978 auf dem new orlean’s-maskenball 7000.- mark für ihren auftritt kassiert haben sollen. - oh gott! - da fällt mir ein, dass ich eigentlich froh sein sollte, dass charley’s girls in diesem buch nicht ostrich-girls heissen! - danke holger!

der rest ist superinteressant und lustig, vor allem die verkaufszahlen und fehlinvestitionen von geier sturzflug und fräulein menke - hahaha - mögen sie selbst nachlesen, ob die dazugestreuten anekdoten
grössere wahrscheinlichkeit besitzen, als die beiden von mir bemäkelten.

franz bielmeier, mai 2009

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31 Kommentare
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Moment mal - ihr seid doch im Ratinger Hof erst als Charley’s Girls aufgetreten, um dann als Mittagspause weiterzuspielen? Also während eines Gigs? Oder ist meine Erinnerung verkorkst? Jedenfalls meine ich, mich gut daran erinnern zu können. Döner gabs da allerdings nicht.

Kommentar von The Cartoonist 05.08.09 @ 15:39

genau, das war der umbenennungs-gig. wir hatten eine folie vor uns gespannt, auf der >charley’s girls< stand. die wurde nach dem abspielen unseres sets zerschnitten, janie verkündete die girls als gestorben und wir spielten den gleichen set noch einmal als mipau. keine spur von picknick bei dieser angelegenheit. vor allem fand sie nicht am 13.august 78 in berlin statt. das kommt vom stille post spielen.

bei solchen behauptungen sollte man den ostrich wiederauferstehen lassen, um mal im gleichen sinne zurückzuschlagen, was meinst du?

Kommentar von franz 05.08.09 @ 19:26

Danke für den Beleg, daß ich noch nicht dem Altersschwachsinn verfallen bin. Klar. Mein alter Vorschlag, den Ostrich neu auferstehen zu lassen, gilt. Wir könnten jede Menge Unsinn produzieren. Auserdem kopiere ich am Wochenende die Clox DVD und schicke sie dir, ob du willst oder nicht.

Kommentar von The Cartoonist 05.08.09 @ 19:52

:-) her damit! den ostrich-coverentwurf hab ich auch noch irgendwo…wenn mir bloss mal jemand zeigen könnte, wie man bilder einfügt…egal, lass uns vorm grab noch was lustiges machen, ich setz mich am wochenende dran :-D

Kommentar von franz 05.08.09 @ 20:26

HS mach da auch in MySpace “sein fass auf” (ahem, wäääääärbuuuuhnnng):
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=448106470&blogId=485241503
wenn allerdings diese (seine) schreibe ‘ne ähnlich nervende angelegenheit wird wie “Geht So” (Peter Hein), dann nützen uns auch die tausende von promi-namen nicht, die da was ??? zur NDW beigetragen haben sollen…will sagen: dann soll sie doch einfach mit dem kellner abhau’n (dumm fickt besser).

Kommentar von Sea Wanton 05.09.09 @ 11:16

Nur so viel: die Umbenennungsgeschichte im SO 36 stammt von Marius del Mestre, der an jenem Wochenende dabei war und schwört, dass es sich so zugetragen hat (und da er nicht bei jenem Umbenennungsgig dabei war, von dem du hier redest, kann er beide Auftritte nicht miteinander verwechselt haben). Und was die 7000 Mark Gage betrifft, so habe ich diese Zahl natürlich aus einer veröffentlichten und nie öffentlich dementierten Quelle. Mag ja sein, dass da jemand übertrieben hat, aber was hat das mit stiller Post zu tun?
Also mach mal lieber halb lang, Franz, vielleicht ist ja auch deine Erinnerung schon etwas getrübt, um es mal etwas höflich zu formulieren.

Kommentar von Hollow Skai 05.09.09 @ 23:22

Ich war übrigens auch damals beim Umbennungs-Gig im Ratinger Hof!

Kommentar von ghee 05.10.09 @ 14:17

Gab es zur Zeit des Umbenennungs-Gigs in Düsseldorf überhaupt „schon“ Döner? War zumindest mir damals noch völlig unbekannt …

Kommentar von ghee 05.10.09 @ 14:33

Nee, zu der Zeit gabs nur Frikadellen, Currywürste und Fritten.

Kommentar von The Cartoonist 05.10.09 @ 15:16

Ich bin übrigens ein großer Fan der ersten LP.

Kommentar von The Cartoonist 05.10.09 @ 16:35

Stimmt. Das hatten wir ja ganz vergessen … gab es eigentlich schon Pizza zu dieser Zeit inner Altstadt?

Kommentar von ghee 05.10.09 @ 20:26

lieber hollow skai,
du (oder marius del mestre) hast zwei konzerte und drei mögliche auftritte (alle in berlin,so36) miteinander verwechselt: die mauerparty am 13.august ((pvc hatten ne torte gebacken)) ging über zwei tage, wobei wir an jedem der beiden abende als charley’s girls spielten und für den so 36-metall-sampler aufgenommen wurden UND einen späteren mipau-auftritt im so 36, an den meine erinnerung ziemlich ungetrübt ist, weil am gleichen tag mein vater in münchen beerdigt wurde und ich direkt von dort eingeflogen kam (einziger dienstflug in meiner musik-karriere!).
bei dieser gelegenheit trug mipau blaue arbeitsanzüge mit rot-gelb-grüner >brd< aufschrift auf der brust. es stand ein tisch in der bühnenmitte, an dem wir zur hälfte des sets mittagspause abhielten. einen flyer des konzerts mit dem genauen datum muss es noch irgendwo geben. der auftritt war anfang herbst 78, das datum der beerdigung liesse sich ebenfalls recherchieren. auf jeden fall hatten wir uns vor dem picknick-gig schon in d-dorf spektakulär umbenannt. wir trugen wirklich kein einziges mal (weder als charley’s girls - noch als mipau) rucksäcke.- warum hast du mich nicht vorher danach gefragt? - zufällig hat jürgen teipel die gleichen zwei auftritte verwechselt, nur ohne picknick und rucksack. das hat mich als erinnerungstechnischen mikrobenficker schon 2001 geärgert, wiegesagt. du kannst dir vielleicht vorstellen, dass sich das potenziert, wenn genau das eintrifft, was ich mir als fanasiebegabter büchernarr mit gehöriger selbstüberschätzung und ehemaliger ostrich-erfahrung beim ersten erscheinen dieser falschmeldung gedacht habe: das wird weiter überliefert, und irgendwann isses mehr so ne legende…mit ein paar vereinzelten brocken o-ton…so ein cut-up, was die leser gefühlsmässig antörnt vielleicht…

vielleicht könntest du in diesem speziellen fall damit warten, bis ich beerdigt werde, hollow skai, und mir lieber erklären wie es im deutschen teil des buches “rip it up & start again” (für den du, glaube ich, ebenfalls verantwortlich bist) zu dem namen “ostrich-girls” kam??!!

liebe grüsse,

leseratte franz :-)

Kommentar von franz 05.10.09 @ 21:47

Lieber Franz,
offenbar hast du ja Recht, muss Marius zwei Auftritte in einen Pott geworfen haben. Dass Teipel die selben Auftritte miteinander verwechselt hat, liegt vielleicht daran, dass über den zweiten SO 36-Gig von Charley’s Girls nichts Schriftliches vorliegt und er nirgendwo erwähnt wird. Nun ja, nach 30 Jahren versiegt auch die Erinnerung…
Andererseits machst du hier aus einer Mücke einen Elefanten. Das Entscheidende an der Geschichte war doch nicht, dass Mipau Rucksäcke trugen, sondern dass sie als erste deutsche Band deutsch gesungen haben und einen eigenen Stil hatten, während die Berliner Bands noch dem Punk verhaftet waren. Und darum geht’s doch in dem besagten Kapitel (und in meinem Buch).
Der deutsche Teil von „Rip it up” stammt im Übrigen nicht von mir, sondern von Simon Reynolds.
In diesem Sinne: Herzliche Grüße
Hollow Skai

Kommentar von Hollow Skai 05.11.09 @ 12:00

Mittagspause haben als erste deutsche Band deutsch gesungen?

Kommentar von ghee 05.11.09 @ 12:48

Also Ton Steine Scherben haben vorher auch schon deutsch gesungen. Dazu vermutlich noch diverse bärtige Öko-Partyands, wo mir jetzt aber keine einfällt. Die Hippies von Guru Guru und von Amon Düül hatten auch deutsche Stücke, wenn mich nicht alles täuscht.
Noch so eine Frage, war der Auftritt bei der Eröffnung vom SO36 nicht schon als Mittagspause?

Kommentar von MacDödel 05.11.09 @ 17:58

lieber holger,
ich glaub ja auch ganz fest an die positive kraft von negativ-werbung(deshalb habe ich mich auch mit dem lilienfeld-verlag in die haare gekriegt),vergrösserte mücken wirken dabei noch viel gruseliger, als verkleinerte elefanten und ziehen auf jeden fall das interesse der überfütterten öffentlichkeit an.

zum beispiel hat dein neues buch und der dialog, den wir darüber geführt haben dazu geführt, dass ralf zeigermann und ich beschlossen haben, den ostrich online wiederzubeleben. das mag vielleicht nur ein mini-sturm im kulturellen freischwimmerbecken werden, aber immerhin kann man virtuell da weiterträumen, wo man vor 30 jahren aufgehört hat, und zwar mehrdimensional, allgemein zugänglich und authentisch, wenn es um die frage geht, was uns der gute punk mal für einsichten beschert hat, und was die logische weiterführung davon in alle himmelsrichtungen eingebracht hat.

du bist herzlich eingeladen, etwas beizusteuern, was du vielleicht sonst nirgens unterbringen kannst, - falls es so etwas gibt - und du nach 30 jahren noch immer zeit & sinn für sinnlose aktivitäten hast! (…besonders schlecht recherchierte lügengeschichten über janie s schuhe wären zb höchst willkommen…)

mipau hat nicht als erste band deutsch gesungen. wir waren bloss origineller in rhythmus und schlagwortwahl, als viele andere. din a testbild sangen im so 36 “wir sind die roboter”, das war aber immer noch “englischer gedacht”, als “wir sind die türken von morgen” zb.

ich vergesse nie, wie beim mauerfest im so 36 ein typ von den ffurs nach dem ersten set von charley’s girls auf mich zu kam und fassungslos mit bewundernd leuchtenden augen sagte:”…det is nju wehf, was ihr da macht…” - und das war die früheste und direkteste anerkennung unserer loslösung vom anglo-amerikanischen kompositionsmuster, die mir abseits aller später gedruckten buchstabensammlungen begegnete.

male haben auch ziemlich füh auf deutsche texte umgeschwenkt, ebenso stenguns aus köln, aber über die schreibt sowieso keiner, weil die keinen teipel hatten, der sie bekannt gemacht hat, nachdem sie in der versenkung verschwunden sind.

Kommentar von franz 05.11.09 @ 18:27

hallo matti,
es kann tatsächlich sein, dass der umbenennungs-gig im ratinger hof (hier ein foto davon, wo man den charleys girls schriftzug noch im hintergrund sieht: http://www.rondo-ton.de/wp-content/uploads/2008/11/janie-gabi-monroe.jpg )vor dem 13.8.78 stattfand;-da setzt bei mir tatsächlich die erinnerung aus,- aber das müsste aus einem damals erschienenen artikel über das mauerfest hervorgehen, wovon ich annehme, dass hollow skai so etwas in seinen archiven haben könnte.

Kommentar von franz 05.11.09 @ 18:43

wer auch immer sich umbesetzt hat, wann wie und womit, wird vielleicht interesse an diesem (s.u.)kleinen artikel haben:

—hic rhodos hic salta —
http://berlin.wolf.ox.ac.uk/lists/quotations/quotations_by_ib.html Hic Rhodus, hic salta. The origin of this odd saying, whose currency is largely due to Hegel and Marx, takes a little explaining. Its original form is ‘Hic Rhodus, hic saltus’ (’Rhodes is here, here is the place for your jump’), a traditional Latin translation [see, e.g., Erasmus, Adagia 3. 3. 28] of a punchline from Aesop. In the fable ‘The Braggart’ an athlete boasts that he once performed a stupendous jump in Rhodes, and can produce witnesses: the punchline is the comment of a bystander, who means that there is no need of witnesses, since the athlete can demonstrate the jump here and now. The epigram is given by Hegel, rather out of the blue, first in Greek, then in Latin (in the form ‘Hic Rhodus, hic saltus’), in the Preface to his Philosophy of Right. [Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts [Sämtliche Werke, ed. Hermann Glockner, vol. 7] (Stuttgart, 1928), p. 35.] He does not explain what the proverb meant in its original context (without which it can hardly be understood); indeed a comment he makes about jumping over Rhodes suggests that he may not have fully understood it himself. At any rate, he then offers an adapted German version with a different meaning, ‘Hier ist die Rose, hier tanze’ (’Here is the rose, dance here’, an allusion to the rose in the cross of rosicrucianism, implying that fulfilment should not be postponed to some Utopian future), punning first on the Greek (Rhodos = Rhodes, rhodon = rose), then on the Latin (saltus = jump [noun], salta = dance [imperative]). Marx adopts the saying in the Eighteenth Brumaire of Louis Bonaparte [Karl Marx, Friedrich Engels, Werke (Berlin, 1956-83), vol. 8, p. 118.], where he first gives the Latin, in the form ‘Hic Rhodus, hic salta!’, a garbled mixture of Hegel’s two versions, and then immediately adds ‘Hier ist die Rose, hier tanze!’, as if it were a translation, which it cannot be, since Greek Rhodos (despite what all the standard commentators say to the contrary), let alone Latin Rhodus, does not mean ‘rose’. The confusion, both deliberate and inadvertent, does no credit to either Hegel or Marx as classical scholars, and the epigram loses much of its original power - as well as its original meaning - in their hands. They were evidently intent on turning it to other purposes, but it seems doubtful whether their attempts to improve on Aesop have been of much use to their readers. Special thanks to Terrell Carver for assistance with this account.

Kommentar von Sea Wanton 05.11.09 @ 19:26

rose is a rose is a rose

Kommentar von ghee 05.11.09 @ 20:07

Also, Franz, die Frage ob das Mauerfestival in Berlin schon Mipau war, ließe sich eventuell von dir selbst beantworten: diese Live-Aufnahmen aus Berlin, die du mir mal gebrannt hast, sind die von diesem Eröffnungsfestival? Weil da sagt Janie euch als Mittagspause an…. auf dem SO36 Sampler spricht auch der improvisierte Text von Industria Rabotnik dafür.

Kommentar von MacDödel 05.11.09 @ 20:51

jung, klug und gutgekleidet: mac dödel hat recht.
(auch vom umbenennungs-gig muss es noch einen flyer mit datum geben. der wird bis zur v.ö. der mipau-box ausgegraben werden.

sea wanton: -das ist eine gute idee. willst du nicht auch für den ostrich schreiben? da liegt die zukunft und du scheinst ein echter “homme de lettres” zu sein, - kennst du evtl das incover der “cost of living”-ep von clash? - daran musste ich in der letzten zeit öfters denken, - in hoc signo vincens (o.ä.)!

Kommentar von franz 05.11.09 @ 22:57

in hoc signo vinces, ohne “n” hinten drin. zumindest soviel ist von nutzlosen 7 jahren latein hängen geblieben. jung, klug, gutgekleidet ist relativ zu sehen, glaube ich. ;)

Kommentar von MacDödel 05.12.09 @ 00:34

danke mac dödel! - wo du schon weisst, wie man es schreibt, könntest du vielleicht verraten, was es bedeutet? - bei den 2 latein-fetzen, die mir immer im kopf herumspuken ist einer von der marlboro-schachtel und der andere vom clash-ep-incover…

Kommentar von franz 05.12.09 @ 10:01

“In hoc signo vinces” heißt “In diesem Zeichen wirst du siegen”.

Kommentar von MacDödel 05.12.09 @ 21:07

Ach ja, der Spruch auf der Marlboro Schachtel wird auch gerne mal bei Asterix breitgetreten und heißt “Ich kam, ich sah, ich siegte” (veni, vidi, vici)

Kommentar von MacDödel 05.12.09 @ 21:13

Was hat denn das überhaupt auf einer Marlboro Schachtel zu suchen? Gerade jetzt, wo man eh grundsätzlich nicht mehr rauchen darf?

Kommentar von The Cartoonist 05.14.09 @ 17:48

Vermutlich, weil jeder weiß dass es ungesund und teuer ist, aber trotzdem rauchen soviele, und Marlboro ist auch Marktführer. Ich nehme somit mal an, dass Philippe Morris ein unheimlich zynischer Sadist ist.

Kommentar von MacDödel 05.15.09 @ 19:56

Hier in England kostet eine Packung Marlboro mittlerweile 6 Pfund.

Kommentar von The Cartoonist 05.15.09 @ 23:11

Genau das meine ich :D Was eine Schachtel hier kostet kann ich dir nicht sagen, 4-5 Euro denk ich mal.

Kommentar von MacDödel 05.16.09 @ 08:51

Rauchen ist mindestens genauso gruselig und unnötig wie dieses Buch bzw. sein Thema.

Kommentar von ghee 05.16.09 @ 08:57

…ist mir immer noch nicht gelungen die ‘träumereien’ in buchform käuflich zu erstehen oder/und zu lesen. trotzdem an dieser stelle ein kommentar aus der zukunft: habe (ja, für sowas ist diese Myspace-krücke denn auch mal wirklich gut !) letztens auch wieder kontakt bekommen zu BILDSTÖRUNG (jene aus FaM). auf ihrer MS präsenz kann man dann auch ein image schauen, das belegt, (veranstaltungsplakat zum festival in MZ ist aus ca. ‘ 79 ???), dass auch so’n thema wie “punk mit/vs. no wave” präsent war (was uns deutlich mehr beschäftigt hat als ‘die’ NDW).
jedenfalls in der sog. ‘provinz’ (MZ/WI/FaM/DA et al.). ‘nee, nicht nur geträumt, aber (wie so vieles), vergessen (fast nie beachtet !). but who gives a shit?

Kommentar von Sea Wanton 06.08.09 @ 11:27



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